# Cost per Lead (CPL)

Quelle: https://www.renoarde.de/marketing-glossar/cost-per-lead-cpl/
Thema: Performance & Analytics
Auch: CPL, Kosten pro Lead
Stand: 2026-09-25

Cost per Lead (CPL) gibt an, was eine gewonnene Kontaktanfrage im Durchschnitt kostet. Berechnet wird er, indem die Kosten einer Kampagne oder eines Kanals durch die Zahl der gewonnenen Leads geteilt werden.

## Was bedeutet Cost per Lead (CPL)?

Der CPL ist eine zentrale Kennzahl im Performance-Marketing. Er kann für Anzeigenkampagnen, Messen, Content-Angebote oder ganze Kanäle berechnet werden. Neben den Mediakosten sollten auch Produktionskosten, Tools und Agenturleistungen einbezogen werden, um ein realistisches Bild zu erhalten. Wichtig ist, den CPL immer zusammen mit der Qualität der Leads zu betrachten: Ein günstiger Lead, der nie kauft, ist teurer als ein teurer Lead, der zu einem Auftrag führt.

## Warum ist das im B2B wichtig?

Im B2B schwanken die Kosten pro Lead stark, von wenigen Euro bis zu mehreren hundert Euro je nach Branche und Zielgruppe. Wer den CPL pro Kanal kennt und mit der späteren Abschlussquote verknüpft, kann Budgets gezielt dorthin verschieben, wo sie den meisten Umsatz bringen.

## Beispiel aus der Praxis

Eine LinkedIn-Kampagne kostet 3.000 Euro und bringt 25 Whitepaper-Downloads, der CPL liegt bei 120 Euro. Eine Google-Ads-Kampagne liegt bei 60 Euro, aber nur halb so viele Leads werden zu Verkaufschancen. Unterm Strich ist LinkedIn günstiger.

## Häufige Fragen

**Wie berechnet man den CPL?**
Gesamtkosten der Maßnahme geteilt durch die Zahl der Leads. Bei 5.000 Euro Kosten und 40 Leads beträgt der CPL 125 Euro.

**Was ist ein guter CPL im B2B?**
Das hängt vom Auftragswert ab. Entscheidend ist, dass die Kosten pro gewonnenem Kunden im Verhältnis zum Kundenwert wirtschaftlich sind.

Verwandte Begriffe: [Lead](https://www.renoarde.de/marketing-glossar/lead/), [Return on Investment (ROI)](https://www.renoarde.de/marketing-glossar/return-on-investment-roi/)
