RENOARDE Marketing-Glossar

Print & Produktion

Pantone

Auch: Pantone Matching System, PMS, Sonderfarbe, Schmuckfarbe

Kurz erklärt

Pantone ist ein weltweit verbreitetes System von Sonderfarben mit festen Nummern, etwa Pantone 802 C. Es sorgt dafür, dass eine Markenfarbe in verschiedenen Druckereien und auf verschiedenen Materialien möglichst gleich aussieht.

Was bedeutet Pantone?

Das Pantone Matching System wurde in den 1960er-Jahren eingeführt. Jede Farbe hat eine eindeutige Nummer und eine festgelegte Rezeptur. Anders als im CMYK-Vierfarbdruck, bei dem Farben aus Rasterpunkten gemischt werden, wird eine Pantone-Farbe als fertig gemischte Farbe gedruckt. Dadurch sind auch sehr leuchtende, metallische oder neonfarbene Töne möglich. Farbfächer gibt es für gestrichene (C) und ungestrichene (U) Papiere, weil dieselbe Farbe je nach Papier unterschiedlich wirkt.

Warum ist das im B2B wichtig?

Für Markenfarben, die auf Verpackungen, Beschilderung, Textilien und Printprodukten exakt stimmen müssen, ist eine Pantone-Referenz Standard. Ein Corporate Design sollte deshalb für jede Hausfarbe Pantone-, CMYK-, RGB- und Hex-Werte festlegen.

Beispiel aus der Praxis

Ein Unternehmen mit einem charakteristischen Gelb legt Pantone-Werte für gestrichenes und ungestrichenes Papier fest. Messewand, Arbeitskleidung und Verpackung werden danach produziert und wirken nebeneinander einheitlich.

Häufige Fragen zu Pantone

Warum sieht Pantone am Bildschirm anders aus?

Bildschirme stellen Farben in RGB dar und sind unterschiedlich kalibriert. Verbindlich ist immer der gedruckte Farbfächer, nicht die Bildschirmanzeige.

Ist Pantone-Druck teurer?

Meist ja, weil zusätzliche Farbwerke nötig sind. Bei großen Auflagen oder hohen Anforderungen an Farbtreue lohnt es sich dennoch.

Redaktion: RENOARDE, Agentur für Marke, Design und Sichtbarkeit in Regensburg · Aktualisiert am

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