Above the Fold
Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Hier entscheiden Besucher in wenigen Sekunden, ob sie bleiben, deshalb gehören Kernbotschaft und nächster Schritt in diesen Bereich.
Thema
Die Website ist das Zentrum der digitalen Sichtbarkeit. Dieses Thema erklärt Begriffe rund um Gestaltung, Bedienbarkeit und Recht: von Above the Fold, Landingpage und Call to Action über User Experience und Responsive Design bis zu Barrierefreiheit, BFSG, WCAG und DSGVO. Viele davon beeinflussen direkt, ob aus Besuchern Anfragen werden.
15 Begriffe
Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Hier entscheiden Besucher in wenigen Sekunden, ob sie bleiben, deshalb gehören Kernbotschaft und nächster Schritt in diesen Bereich.
Der Alt-Text ist eine kurze Textbeschreibung eines Bildes, die im HTML-Code hinterlegt wird. Screenreader lesen ihn blinden Menschen vor, und Suchmaschinen sowie KI-Systeme nutzen ihn, um den Bildinhalt zu verstehen.
Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites, Dokumente und Medien für alle Menschen nutzbar sind, auch für Menschen mit Seh-, Hör-, motorischen oder kognitiven Einschränkungen. Seit Juni 2025 ist sie durch das BFSG für viele digitale Angebote in Deutschland Pflicht.
Das BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen viele Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher barrierefrei sein, darunter Onlineshops und digitale Buchungsangebote.
Ein Call to Action (CTA) ist eine klare Handlungsaufforderung, etwa »Beratung anfragen«, »Datenblatt herunterladen« oder »Termin buchen«. Er zeigt Besuchern den nächsten Schritt und macht aus Aufmerksamkeit eine messbare Reaktion.
Ein Cookie-Banner ist der Hinweis auf einer Website, über den Besucher in das Setzen nicht notwendiger Cookies und die Nutzung von Tracking einwilligen oder es ablehnen. Er ist nach DSGVO und TDDDG (früher TTDSG) in der Regel Pflicht.
Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist die seit Mai 2018 geltende EU-Verordnung, die regelt, wie personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden dürfen. Im Marketing betrifft sie vor allem Tracking, Newsletter, Formulare, CRM und Werbung.
Der Hero-Bereich ist der große Einstiegsbereich ganz oben auf einer Webseite, meist mit einem prägnanten Bild oder Video, der Kernbotschaft und einem Call to Action. Er prägt den ersten Eindruck einer Seite.
Eine Landingpage ist eine Webseite, die für ein konkretes Ziel und eine bestimmte Zielgruppe gestaltet ist, etwa für eine Kampagne, ein Produkt oder eine Region. Sie konzentriert sich auf eine Botschaft und einen klaren Call to Action.
Mobile First ist ein Ansatz, eine Website zuerst für Smartphones zu gestalten und dann für größere Bildschirme zu erweitern. Zugleich bezeichnet Mobile-First-Indexing, dass Google Websites vorrangig in ihrer mobilen Version bewertet.
Ein Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website in Design, Technik, Struktur und Inhalt. Entscheidend für den Erfolg ist ein sauberes Weiterleitungskonzept, damit bestehende Rankings und Links erhalten bleiben.
Responsive Design ist eine Gestaltungsweise, bei der sich eine Website automatisch an Bildschirmgröße und Gerät anpasst, vom Smartphone über das Tablet bis zum großen Monitor. Inhalte bleiben auf allen Geräten gut lesbar und bedienbar.
User Experience (UX) beschreibt das gesamte Erlebnis eines Nutzers mit einer Website, App oder einem Produkt: wie einfach, schnell, verständlich und angenehm er sein Ziel erreicht. UX-Design gestaltet dieses Erlebnis bewusst.
Das User Interface (UI) ist die Bedienoberfläche einer Website, App oder Software, also alles, womit Nutzer interagieren: Buttons, Menüs, Formulare, Icons, Schriften, Farben und Layouts.
Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind die internationalen Richtlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Die Konformitätsstufe AA gilt als maßgeblicher Standard, auch für die Anforderungen des BFSG.