RENOARDE Marketing-Glossar

Strategie

Paid Media

Auch: Bezahlte Medien, Paid Advertising, Bezahlte Werbung

Kurz erklärt

Paid Media bezeichnet gekaufte Reichweite, etwa Suchmaschinenanzeigen, Social-Media-Anzeigen, Display-Werbung, gesponserte Beiträge, Print-Anzeigen, Plakate oder Advertorials.

Was bedeutet Paid Media?

Mit Paid Media erreichen Unternehmen schnell und gezielt eine definierte Zielgruppe. Digitale Kanäle erlauben eine präzise Aussteuerung nach Suchbegriffen, Branchen, Positionen, Regionen oder Interessen und eine genaue Erfolgsmessung. Die Reichweite endet allerdings, sobald das Budget ausgeschöpft ist. Paid Media werden deshalb oft eingesetzt, um Owned Media wie Website oder Whitepaper bekannt zu machen, Leads zu gewinnen, neue Produkte einzuführen oder Stellen zu besetzen.

Warum ist das im B2B wichtig?

Im B2B eignet sich Paid Media besonders, um schwer erreichbare Entscheider gezielt anzusprechen, etwa über LinkedIn-Anzeigen nach Branche und Position, oder um bei wichtigen Suchanfragen sofort sichtbar zu sein, solange organische Rankings noch fehlen.

Beispiel aus der Praxis

Zur Markteinführung eines neuen Sensors schaltet ein Hersteller Google-Ads-Anzeigen auf spezifische Suchbegriffe und LinkedIn-Anzeigen für Instandhaltungsleiter in der Lebensmittelindustrie. Beide führen auf eine eigene Landingpage mit Demo-Anfrage.

Häufige Fragen zu Paid Media

Was ist der Unterschied zwischen Paid und Owned Media?

Paid Media wird gekauft und endet mit dem Budget. Owned Media gehören dem Unternehmen und wirken dauerhaft, brauchen aber Zeit, um Reichweite aufzubauen.

Welche Paid-Kanäle eignen sich im B2B?

Google Ads und Microsoft Ads für Suchanfragen, LinkedIn für zielgruppengenaue Ansprache, Fachmedien für Glaubwürdigkeit und Retargeting für wiederkehrende Besucher.

Redaktion: RENOARDE, Agentur für Marke, Design und Sichtbarkeit in Regensburg · Aktualisiert am

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