Briefing
Ein Briefing ist die Aufgabenbeschreibung für ein Kommunikationsprojekt. Es legt Ziel, Zielgruppe, Kernbotschaft, Rahmenbedingungen, Budget und Zeitplan fest und ist die Grundlage jeder Zusammenarbeit mit einer Agentur.
Thema
Strategiebegriffe beschreiben, wie Marketing geplant wird: für wen, mit welchem Ziel und über welche Wege. Hier finden Sie Grundlagen von der Zielgruppe über die Customer Journey bis zum Sichtbarkeitssystem. Sie helfen, Maßnahmen nicht einzeln zu betrachten, sondern als Zusammenspiel, das Unternehmen bei Kunden, in Suchmaschinen und in KI-Antworten dauerhaft sichtbar macht.
18 Begriffe
Ein Briefing ist die Aufgabenbeschreibung für ein Kommunikationsprojekt. Es legt Ziel, Zielgruppe, Kernbotschaft, Rahmenbedingungen, Budget und Zeitplan fest und ist die Grundlage jeder Zusammenarbeit mit einer Agentur.
Eine Buyer Persona ist ein halbfiktives Profil eines typischen Kunden mit Aufgaben, Zielen, Herausforderungen, Einwänden und Informationsverhalten. Personas helfen, Inhalte und Angebote für echte Menschen statt für abstrakte Zielgruppen zu entwickeln.
Die Customer Journey beschreibt den gesamten Weg eines Kunden vom ersten Kontakt mit einer Marke über die Kaufentscheidung bis zur Nutzung und Weiterempfehlung. Im B2B ist sie meist lang und verläuft über viele Kanäle und Personen.
Earned Media bezeichnet Aufmerksamkeit, die ein Unternehmen nicht kauft, sondern sich verdient: Presseberichte, Erwähnungen in Fachmedien, Empfehlungen, Bewertungen und geteilte Beiträge in sozialen Netzwerken.
Ein Elevator Pitch ist die Kernbotschaft eines Unternehmens, Produkts oder einer Idee, so knapp formuliert, dass sie in eine Aufzugfahrt von etwa 30 bis 60 Sekunden passt. Er beantwortet: Was machen wir, für wen und warum ist das besonders?
Ein Funnel ist ein Modell, das den Weg von vielen potenziellen Interessenten zu wenigen Kunden als Trichter darstellt. Typische Phasen sind Aufmerksamkeit, Interesse, Abwägung, Entscheidung und Kauf.
Eine Kommunikationsstrategie legt fest, welche Botschaften über welche Kanäle, in welcher Reihenfolge und mit welchen Zielen an welche Zielgruppen gehen. Sie übersetzt Unternehmens- und Markenziele in planbare Kommunikation.
Der Marketing-Mix ist die Kombination der Instrumente, mit denen ein Unternehmen seinen Markt bearbeitet. Klassisch sind das die 4 P: Product (Produkt), Price (Preis), Place (Vertrieb) und Promotion (Kommunikation).
Messaging bezeichnet die festgelegten Kernbotschaften einer Marke, eines Produkts oder einer Kampagne. Oft wird es in einem Messaging-Framework aufbereitet, das Botschaften für verschiedene Zielgruppen, Situationen und Einwände bündelt.
Owned Media sind Kommunikationskanäle, die einem Unternehmen selbst gehören und die es vollständig kontrolliert, etwa Website, Blog, Glossar, Newsletter, Kundenmagazin, Podcast oder Broschüren.
Paid Media bezeichnet gekaufte Reichweite, etwa Suchmaschinenanzeigen, Social-Media-Anzeigen, Display-Werbung, gesponserte Beiträge, Print-Anzeigen, Plakate oder Advertorials.
Das Re-Briefing ist die Rückmeldung der Agentur auf ein Briefing. Sie fasst ihr Verständnis der Aufgabe zusammen, stellt Fragen, benennt Lücken oder Widersprüche und schlägt gegebenenfalls Anpassungen vor, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.
Das Relevant Set ist die kleine Auswahl an Anbietern oder Marken, die ein Kunde bei einer Kaufentscheidung ernsthaft in Betracht zieht. Wer nicht darin vorkommt, wird gar nicht erst angefragt.
Ein Sichtbarkeitssystem ist das Zusammenspiel aus Marke, Website, Inhalten, strukturierten Daten, Profilen und Kanälen, das dafür sorgt, dass ein Unternehmen dauerhaft gefunden wird: in Suchmaschinen, in KI-Antworten, in sozialen Medien, bei Bewerbern und im Vertrieb.
Ein Touchpoint ist jeder Berührungspunkt zwischen einem Kunden und einer Marke, zum Beispiel Website, Suchergebnis, KI-Antwort, Messestand, Außendienst, Angebot, Rechnung, Verpackung, Service-Hotline oder Social-Media-Beitrag.
Die Unique Selling Proposition (USP) ist das Alleinstellungsmerkmal eines Angebots: der konkrete Grund, warum ein Kunde genau diese Lösung wählen sollte und nicht die des Wettbewerbs.
Die Value Proposition ist das Nutzenversprechen eines Angebots: welches Problem es für wen löst, welchen konkreten Mehrwert es bietet und warum Kunden es gegenüber Alternativen bevorzugen sollten.
Die Zielgruppe umfasst die Menschen oder Unternehmen, die mit einem Angebot oder einer Maßnahme erreicht werden sollen. Sie wird nach Merkmalen, Bedürfnissen, Verhalten und Informationsgewohnheiten beschrieben.