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Strategie

Earned Media

Auch: Verdiente Medien, Earned Reach

Kurz erklärt

Earned Media bezeichnet Aufmerksamkeit, die ein Unternehmen nicht kauft, sondern sich verdient: Presseberichte, Erwähnungen in Fachmedien, Empfehlungen, Bewertungen und geteilte Beiträge in sozialen Netzwerken.

Was bedeutet Earned Media?

Earned Media ist Teil des PESO-Modells, das Kommunikationskanäle in Paid, Earned, Shared und Owned unterteilt. Verdiente Aufmerksamkeit entsteht, wenn Dritte freiwillig über ein Unternehmen berichten, weil es relevante Neuigkeiten, Expertise oder herausragende Leistungen bietet. Typische Wege sind Pressearbeit, Fachbeiträge, Vorträge, Awards, Kundenstimmen und Social-Media-Resonanz. Earned Media ist schwer planbar, genießt aber das höchste Vertrauen, weil die Botschaft von unabhängiger Stelle kommt.

Warum ist das im B2B wichtig?

Erwähnungen in Fachmedien, Branchenportalen und Foren sind heute doppelt wertvoll: Sie überzeugen Menschen und fließen in die Trainings- und Suchdaten von KI-Systemen ein. Wer häufig von anderen genannt wird, wird auch von ChatGPT und Co. eher als relevanter Anbieter genannt.

Beispiel aus der Praxis

Ein Start-up für Batterierecycling gewinnt einen Innovationspreis. Die Fachpresse berichtet, ein Branchenpodcast lädt den Gründer ein, und mehrere Artikel verlinken die Website. Die Anfragen aus der Industrie steigen spürbar.

Häufige Fragen zu Earned Media

Wie gewinnt man Earned Media?

Durch relevante Geschichten, Daten, Studien und Expertenwissen, die für Journalisten und Communitys interessant sind, und durch kontinuierliche Beziehungspflege zu Medien und Multiplikatoren.

Was ist der Unterschied zwischen Earned, Owned und Paid Media?

Owned Media gehören dem Unternehmen, Paid Media werden gekauft, Earned Media entstehen durch Dritte, die freiwillig über das Unternehmen sprechen.

Redaktion: RENOARDE, Agentur für Marke, Design und Sichtbarkeit in Regensburg · Aktualisiert am

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