User Generated Content (UGC)
Auch: UGC, Nutzergenerierte Inhalte, Kundeninhalte
Kurz erklärt
User Generated Content (UGC) sind Inhalte, die Kunden, Nutzer oder Fans selbst erstellen, etwa Bewertungen, Fotos, Videos, Erfahrungsberichte, Forenbeiträge oder Social-Media-Posts über ein Produkt oder Unternehmen.
Was bedeutet User Generated Content (UGC)?
UGC entsteht freiwillig oder wird durch Aktionen, Hashtags, Wettbewerbe oder Bewertungsanfragen angeregt. Er wirkt glaubwürdiger als Werbung, weil er von unabhängigen Personen stammt. Im B2B zählen dazu Bewertungen auf Plattformen, Beiträge von Kunden auf LinkedIn, Anwenderfotos, Fachforen und Kommentare. Wer UGC in eigenen Kanälen verwenden will, braucht die Zustimmung der Urheber. UGC ist zudem eine wichtige Quelle für Suchmaschinen und KI-Systeme, die Meinungen und Erfahrungen zu Anbietern auswerten.
Warum ist das im B2B wichtig?
Einkäufer vertrauen Kollegen aus anderen Unternehmen mehr als Werbeversprechen. Bewertungen und Erfahrungsberichte beeinflussen die Auswahl, und KI-Assistenten greifen bei Empfehlungen zunehmend auf solche Stimmen aus Foren und Bewertungsportalen zurück.
Beispiel aus der Praxis
Ein Softwareanbieter bittet zufriedene Kunden nach dem Projektabschluss um eine Bewertung auf einer B2B-Plattform. Nach einem Jahr hat er über 60 Bewertungen, wird dort als Top-Anbieter geführt und in KI-Antworten häufiger empfohlen.
Häufige Fragen zu User Generated Content
Darf man Kundenfotos einfach auf der eigenen Website nutzen?
Nein. Für die Verwendung ist die Zustimmung des Urhebers nötig, bei erkennbaren Personen zusätzlich deren Einwilligung.
Wie fördert man UGC im B2B?
Kunden aktiv um Bewertungen und Erfahrungsberichte bitten, Referenzprojekte gemeinsam veröffentlichen, Anwender-Communitys pflegen und Beiträge von Kunden teilen.