RENOARDE Marketing-Glossar

Web & UX

User Experience (UX)

Auch: UX, Nutzererlebnis, Nutzererfahrung, UX-Design

Kurz erklärt

User Experience (UX) beschreibt das gesamte Erlebnis eines Nutzers mit einer Website, App oder einem Produkt: wie einfach, schnell, verständlich und angenehm er sein Ziel erreicht. UX-Design gestaltet dieses Erlebnis bewusst.

Was bedeutet User Experience (UX)?

UX umfasst mehr als das Aussehen. Dazu gehören Informationsarchitektur, also wie Inhalte gegliedert und benannt sind, Navigation, Nutzerführung, Verständlichkeit von Texten, Ladezeit, Barrierefreiheit, Fehlermeldungen und das Gefühl von Vertrauen. Methoden sind unter anderem Nutzerinterviews, Personas, Customer Journeys, Prototypen, Usability-Tests und Datenanalyse. Die Norm DIN EN ISO 9241 beschreibt Grundsätze der Gebrauchstauglichkeit. Gute UX fällt meist nicht auf, schlechte sofort.

Warum ist das im B2B wichtig?

B2B-Websites haben oft komplexe Inhalte und unterschiedliche Zielgruppen, vom Einkäufer bis zum Techniker. Eine durchdachte UX führt jede Gruppe schnell zu ihren Informationen, senkt Absprünge und erhöht Anfragen. Google bewertet Nutzersignale zunehmend mit.

Beispiel aus der Praxis

Usability-Tests zeigen, dass Besucher eines Herstellers die Ersatzteile nicht finden, weil sie im Menü unter »Service und Support« versteckt sind. Ein eigener Menüpunkt »Ersatzteile« halbiert die Anrufe bei der Hotline.

Häufige Fragen zu User Experience

Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?

UX betrifft das gesamte Erlebnis und die Struktur, UI die konkrete Bedienoberfläche mit Buttons, Menüs und visueller Gestaltung. Gute UI ist ein Teil guter UX.

Wie testet man die UX einer Website?

Mit Usability-Tests, bei denen echte Nutzer Aufgaben lösen, mit Heatmaps, Sitzungsaufzeichnungen, Befragungen und der Analyse von Absprüngen und Suchbegriffen.

Redaktion: RENOARDE, Agentur für Marke, Design und Sichtbarkeit in Regensburg · Aktualisiert am

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