Pagespeed
Auch: Ladezeit, Seitengeschwindigkeit, Page Speed, Website-Performance
Kurz erklärt
Pagespeed bezeichnet die Ladegeschwindigkeit einer Webseite, also wie schnell Inhalte sichtbar und bedienbar sind. Langsame Seiten verlieren Besucher, Anfragen und Rankings.
Was bedeutet Pagespeed?
Die Ladezeit hängt von vielen Faktoren ab: Server und Hosting, Größe und Format von Bildern und Videos, Menge an Skripten und Stylesheets, Schriften, Tracking-Tools, Plugins und Caching. Gemessen wird sie unter anderem mit Google PageSpeed Insights, das Laborwerte und echte Nutzerdaten aus Chrome anzeigt. Die wichtigsten Messwerte sind die Core Web Vitals. Typische Maßnahmen sind moderne Bildformate wie WebP oder AVIF, Lazy Loading, Caching, ein Content Delivery Network und das Reduzieren unnötiger Plugins.
Warum ist das im B2B wichtig?
WordPress-Websites mit Page Buildern, vielen Plugins und großen Bildern sind häufig langsam, besonders mobil. Jede zusätzliche Sekunde erhöht die Absprungrate. Schnelle Seiten verbessern Nutzererfahrung, Conversion und Sichtbarkeit bei Google.
Beispiel aus der Praxis
Eine Unternehmenswebsite lädt mobil in 7 Sekunden. Nach Umstellung der Bilder auf WebP, Entfernen ungenutzter Plugins, Aktivierung von Caching und Wechsel des Hostings sind es 2,1 Sekunden. Die Anfragen über mobile Geräte steigen.
Häufige Fragen zu Pagespeed
Wie schnell sollte eine Website laden?
Der Hauptinhalt sollte in weniger als 2,5 Sekunden sichtbar sein. Das entspricht dem Grenzwert für einen guten Largest Contentful Paint.
Was bremst WordPress-Websites am häufigsten?
Große, unkomprimierte Bilder, zu viele Plugins, schwere Page Builder, externe Skripte und günstiges Hosting ohne Caching.