Conversion
Auch: Konversion, Umwandlung
Kurz erklärt
Eine Conversion ist eine gewünschte Handlung eines Nutzers, zum Beispiel eine Kontaktanfrage, ein Download, eine Newsletter-Anmeldung oder ein Kauf. Was als Conversion zählt, legt jedes Unternehmen selbst fest.
Was bedeutet Conversion?
Der Begriff beschreibt die Umwandlung eines Besuchers in einen Interessenten oder Kunden. Man unterscheidet Makro-Conversions, also die Hauptziele wie Anfrage oder Kauf, und Mikro-Conversions, also kleinere Schritte wie das Ansehen eines Videos oder den Download eines Datenblatts. In Analysetools wie Google Analytics 4 werden Conversions als Schlüsselereignisse erfasst. Voraussetzung ist ein sauber eingerichtetes Tracking, das die relevanten Handlungen zuverlässig misst.
Warum ist das im B2B wichtig?
Im B2B findet der Kaufabschluss selten online statt. Umso wichtiger ist es, die digitalen Vorstufen als Conversions zu definieren und zu messen. Nur so lässt sich bewerten, welche Kanäle und Inhalte tatsächlich zu Anfragen und Umsatz beitragen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Industriedienstleister definiert drei Conversions: Kontaktformular, Rückrufbitte und Download der Leistungsbroschüre. Nach der Einrichtung zeigt sich, dass Fachartikel zwar wenige direkte Anfragen, aber viele Broschüren-Downloads erzeugen.
Häufige Fragen zu Conversion
Was ist eine Mikro-Conversion?
Eine kleinere Handlung auf dem Weg zum Hauptziel, zum Beispiel ein Klick auf die Telefonnummer, ein Video-Abruf oder der Besuch der Referenzseite. Sie zeigt frühzeitig Interesse an.
Wie misst man Conversions ohne Cookies?
Teilweise über serverseitiges Tracking, cookielose Analysetools oder den Consent Mode von Google, der fehlende Daten modelliert. Eine Einwilligung bleibt für viele Messverfahren dennoch erforderlich.