Retargeting
Auch: Remarketing, Re-Targeting
Kurz erklärt
Retargeting ist eine Form der Online-Werbung, bei der Personen, die eine Website bereits besucht haben, später auf anderen Websites oder in sozialen Netzwerken erneut gezielt Anzeigen sehen. Es setzt eine Einwilligung in das entsprechende Tracking voraus.
Was bedeutet Retargeting?
Beim Besuch einer Website wird, nach Einwilligung, ein Cookie oder eine vergleichbare Kennung gesetzt. Werbeplattformen wie Google Ads, LinkedIn oder Meta können diesen Besuchern dann Anzeigen ausspielen. Zielgruppen lassen sich fein unterteilen, etwa nach besuchten Seiten, Verweildauer oder abgebrochenen Anfragen. Alternativ gibt es Retargeting auf Basis von E-Mail-Listen oder Interaktionen mit Videos und Beiträgen. Wichtig ist eine sinnvolle Frequenzbegrenzung, damit Anzeigen nicht aufdringlich wirken.
Warum ist das im B2B wichtig?
Im B2B kommen Besucher selten beim ersten Besuch zur Anfrage. Retargeting hält ein Unternehmen während der oft langen Entscheidungsphase präsent, etwa mit Fallstudien, Webinar-Einladungen oder Messehinweisen, und bringt Interessierte zurück.
Beispiel aus der Praxis
Besucher der Produktseite für eine neue Reinigungsanlage sehen in den folgenden 30 Tagen auf LinkedIn einen Kundenbericht und eine Einladung zur Live-Vorführung. Ein Teil der Anfragen stammt aus diesen Anzeigen.
Häufige Fragen zu Retargeting
Ist Retargeting datenschutzkonform?
Nur mit vorheriger Einwilligung der Besucher über den Cookie-Banner und bei korrekter Einbindung der Werbeplattformen.
Wie oft sollte man Retargeting-Anzeigen zeigen?
Mit Maß. Eine Frequenzbegrenzung und wechselnde Motive verhindern, dass Anzeigen als lästig empfunden werden. Laufzeiten von 30 bis 90 Tagen sind im B2B üblich.