Reichweite
Auch: Reach, Nettoreichweite, Unique Reach
Kurz erklärt
Die Reichweite gibt an, wie viele verschiedene Personen einen Inhalt, eine Anzeige oder ein Medium mindestens einmal gesehen haben. Anders als bei Impressionen zählt jede Person nur einmal.
Was bedeutet Reichweite?
In sozialen Netzwerken und Werbeplattformen wird zwischen organischer Reichweite (ohne Bezahlung) und bezahlter Reichweite unterschieden. In klassischen Medien beschreibt die Reichweite die Zahl der Leser, Hörer oder Zuschauer. Häufig wird auch die Kontaktfrequenz betrachtet, also wie oft eine Person im Durchschnitt erreicht wurde. Reichweite ist eine Voraussetzung für Wirkung, sagt aber nichts über die Qualität der Kontakte aus. Deshalb wird sie mit Engagement, Klicks und Conversions kombiniert.
Warum ist das im B2B wichtig?
Im B2B ist nicht die größte Reichweite entscheidend, sondern die richtige. 2.000 Instandhaltungsleiter in der Zielbranche sind wertvoller als 200.000 zufällige Nutzer. Zielgenaue Reichweite in der passenden Community ist das eigentliche Ziel.
Beispiel aus der Praxis
Ein LinkedIn-Beitrag erreicht 8.000 Personen, davon laut Statistik 40 Prozent aus Industrieunternehmen mit über 500 Mitarbeitern und 15 Prozent in Führungspositionen. Für das Unternehmen ist das eine sehr wertvolle Reichweite.
Häufige Fragen zu Reichweite
Was ist der Unterschied zwischen Reichweite und Impressionen?
Impressionen zählen jede Einblendung, Reichweite zählt jede Person nur einmal. Bei 10.000 Impressionen und 4.000 Reichweite hat jede Person den Inhalt im Schnitt 2,5-mal gesehen.
Wie steigert man die organische Reichweite?
Mit relevanten Inhalten, regelmäßigen Beiträgen, Interaktion mit der Community und dem Einbinden von Mitarbeitern, deren persönliche Profile oft mehr Reichweite haben als Unternehmensseiten.