Brand Guidelines
Auch: Markenrichtlinien, Brand Book, Markenhandbuch, CD-Manual
Kurz erklärt
Brand Guidelines sind das Regelwerk, das festlegt, wie eine Marke auftritt: Logo, Farben, Schriften, Bildsprache, Tonalität und Anwendungsbeispiele. Sie sorgen dafür, dass alle Beteiligten, intern wie extern, konsistent kommunizieren.
Was bedeutet Brand Guidelines?
Brand Guidelines übersetzen die Markenstrategie in konkrete, überprüfbare Regeln. Typische Inhalte sind Markenwerte und Positionierung, Logovarianten und Schutzzonen, Farbwerte für Druck und Bildschirm, Schriften und Hierarchien, Bildstil, Icons, Layoutraster sowie Beispiele für Anzeigen, Präsentationen, Social Media und Messestände. Oft ergänzt eine Sprachrichtlinie die visuellen Regeln. Früher als gedrucktes Handbuch, heute meist als PDF oder als Online-Markenportal mit Downloadbereich.
Warum ist das im B2B wichtig?
In mittelständischen Unternehmen arbeiten viele Menschen an der Kommunikation mit: Vertrieb, Personalabteilung, Händler, Agenturen, Messebauer. Ohne klare Regeln entsteht schnell ein uneinheitliches Bild. Guidelines sparen Abstimmungszeit und schützen den Wert der Marke.
Beispiel aus der Praxis
Nach einem Rebranding erhält ein Anlagenbauer ein Online-Markenportal. Vertriebsmitarbeiter weltweit laden dort Präsentationsvorlagen, Logos und Bildwelten herunter und finden Beispiele, wie ein LinkedIn-Post oder eine Messewand aussehen soll.
Häufige Fragen zu Brand Guidelines
Was ist der Unterschied zwischen Brand Guidelines und Styleguide?
Die Begriffe werden oft synonym genutzt. Brand Guidelines umfassen meist auch Markenwerte und Tonalität, ein Styleguide konzentriert sich eher auf gestalterische Details.
Wie oft sollte man Brand Guidelines aktualisieren?
Immer dann, wenn neue Medien oder Anwendungen hinzukommen, etwa neue Social-Media-Formate. Ein kurzer jährlicher Check verhindert, dass die Regeln veralten.